Rohstoffverarbeitung zu Maische
Stärkehaltige Rohstoffe
Getreide wie,
- Weizen,
- Mais,
- Hirse,
- Gerste oder
- Roggen
sowie stärkehaltige knollenartige Gewächse wie,
- Kartoffeln,
- Süßkartoffeln oder
- Maniok
werden zunächst gemahlen, bevor sie weiterverarbeitet werden. Stärke oder andere stärkehaltige Nebenprodukte benötigen keiner weiteren mechanischen Vorbehandlung, bevor diese direkt der Maischeanlage zur Verflüssigung zugeführt werden.
Zuckerhaltige Rohstoffe
- Zuckerrübe,
- Zuckerrohr oder
- Zuckerhirse
werden zunächst zerkleinert und vorbehandelt, bevor sie weiterverarbeitet werden.
- Melasse,
- Dick-,
- Dünn- oder
- Rohsaft sowie
- andere Zuckersirupe
bedürfen meist keiner weitergehenden thermischen oder mechanischen Behandlung. Diese werden mit Wasser auf einen optimalen Zuckergehalt vermischt, angesäuert und dem Fermentationsbereich zugeführt. Für Maischen, welche große Mengen an die Fermentation beeinträchtigenden (inhibierenden) Stoffgruppen enthalten, kann eine Pasteurisierung und anschließende Entspannung mit Abtrennung leichtflüchtiger Substanzen notwendig sein. Eine Schlammabtrennung ist meist nicht wirtschaftlich und ohne Zuckerverluste kaum durchzuführen und somit in den seltesten Fällen notwendig.



